Donnerstagsaktionen 2010

Letzter Aktionsdonnerstag der beste

Flohmarkt im Todtmooser Ortskern lockte zahlreiche Besucher / Organisatoren zufrieden.
Aller guten Dinge sind drei: Bei der dritten und letzten Donnerstagsaktion in diesem Jahr schien nach den beiden zuvor etwas verregneten Aktionen endlich den ganzen Tag die Sonne. Die Besucher kamen daher umso zahlreicher in den Ortskern, um sich auf dem großen Flohmarkt umzuschauen. Zu sehen – und zu kaufen – gab es einiges, auch Typisches aus dem Schwarzwald.

Der letzte Donnerstagsaktionstag schien die Erfolgreichste aller drei. Das lag zum einen sicherlich am schönen Wetter, zum anderen aber auch an der guten Organisation. Der Flohmarkt war mit rund 50 Teilnehmern so groß wie noch nie, und hatte außerdem einen guten Standort. Statt wie bisher in der Jägermatt säumten sich die Stände im Ortskern, teilten sich die Hauptstraße mit dem gleichzeitig stattfindenden Wochenmarkt. Die beiden Märkte waren für Bernd Struck vom veranstaltenden Aktives Todtmoos eine optimale Kombination. Struck freute sich über die vielen Menschen in der Hauptstraße: "Das tut unserem Ort gut."

Optimal schien auch das Angebot an den Ständen. Der Flohmarkt war professionell organisiert, die Qualität der Waren daher hochwertig. Sammler von Porzellan, Glas, Schmuck oder Gemälden kamen ganz auf ihre Kosten. Auch die eine oder andere Schwarzwald-Antiquität war zu finden. So wie Peter Willis Bollenhut: "Der ist sicher 80 Jahre alt", erklärte der Verkäufer am Nachmittag. Er selbst habe ihn am Morgen – der Flohmarkt begann um 9 Uhr – von einem anderen Verkäufer ersteigert. Falls die traditionelle Schwarzwälder Kopfbedeckung an diesem Tag keinen Käufer fände, würde er ihn auch gerne selbst behalten.

Zufriedene Käufer – beziehungsweise Verkäufer – wie Peter Willi gab es am Donnerstag im Todtmooser Zentrum wohl so einige. Wenn es nach der Nachfrage ginge, könne man gar zusätzliche zwei oder drei solcher Flohmärkte veranstalten, erklärt Struck. Darüber werde allerdings erst bei der nächsten Sitzung des Aktives-Todtmoos-Team gesprochen. Dann nämlich werden die Donnerstagsaktionstage für 2011 geplant. Zwei andere Veranstaltungen des Vereins stehen schon fest: ein Hamburger Fischmarkt und eine US-Car-Show.

© Badische Zeitung




Jede Menge Attraktionen 22.7.2010
Der Kindertag im Rahmen der Donnerstagsaktionen von Aktives Todtmoos bot buntes Programm.

Mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung kamen am Donnerstagnachmittag beim "Kindertag" in Todtmoos nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Gäste auf ihre Kosten. Im Rahmen der "Donnerstagsaktion" des Vereins "Aktives Todtmoos" hatten die Veranstalter entlang der Hauptstraße nicht mit Attraktionen gegeizt.

Als die Aufbauarbeiten zum angekündigten Start des bunten Programms um 14 Uhr noch in vollem Gange waren, machte sich bei den schon zahlreich erschienen Familien zunächst Enttäuschung und Unverständnis breit. Nach und nach war dann aber eine Station nach der anderen einsatzbereit und die Startschwierigkeiten waren schnell vergessen. Absolutes Highlight war der Segway- und Elektrojeep-Parcours. Die Kleinen wollten sich gar nicht mehr vom Lenkrad des Elektrojeep trennen, aber auch Jugendliche und Erwachsene kurvten mit Begeisterung um den Parcours. "Das ist ’ne echte Gaudi", fand Carmen Schneider aus Frankfurt. Ganz toll fanden vor allem die Mädchen das Ponyreiten, wobei "eines aber ganz schön groß für ein Pony" war, wie Jasmin (11) zu bedenken gab.

Kunterbunt durcheinander ging es auf der riesigen Hüpfburg nebenan und Mamas und Papas hüpften vor dem Ungetüm nervös auf und ab, aus Angst ihre Sprösslinge könnten buchstäblich unter die anderen Hüpfer geraten. Das Tischfußballturnier forderte nicht nur männliche Fußballfans und die Kutschfahrten mit dem Zweispänner durch Todtmoos genossen ebenfalls viele Gäste. Mysteriös ging es beim Zauberer zu.

"Süße Kinder" kamen beim Lebkuchenverzieren voll auf ihre Kosten und kleine Künstler versuchten sich, unterstützt von den Großen, beim Kerzenverzieren. Eine bunte Geschicklichkeitswelt sorgte unter anderem mit Pedalos, einem Gonge-Kreisel und einem Riesen-Vier-Gewinnt-Spiel für die nötige Herausforderung. Kleine Schönheiten entstanden beim Kinderschminken und für die richtige Jahrmarktatmosphäre sorgten ein antikes Kinderkarussell, gebrannte Mandeln und viele leckere Angebote für jeden Geschmack.

Peppige Unterhaltung bot die Tanzgruppe der Narrenzunft Todtmoos am Nachmittag und abends ging's mit der "Isolierband" und der "Sax & Key Band" im Musikzelt zur Sache. "Machen die hier jeden Tag ein Fest", wollte Tim (6), Feriengast aus Sachsen, wissen. Nein Tim, nicht jeden Tag, aber sicher bald wieder.

Kirsten Lux © Badische Zeitung




Johannes Kiefer und Dominik Schmidt gewinnen Pokal und Miniatur-Kicker



Das Tischfußball-Pokal- Turnier, veranstaltet im Rahmen des Donnerstagaktionstages von „Aktives Todtmoos“ beim „Bistro Klimperkasten“, haben Johannes Kiefer (links) und Dominik Schmidt (rechts) gewonnen. Insgesamt neun Teams lieferten sich über vier Stunden spannende Duelle. Zwei Kickertische standen hierbei zur Verfügung, einer vom „Bistro Klimperkasten“ und der zweite Kickertisch wurde freundlicherweise vom Todtmooser Jugendtreff zur Verfügung gestellt



Vom Traktor bis zum Trabi 5.8.2010

Alles was Räder hat“ – der zweite Donnerstagsaktionstag des „Aktives Todtmoos“-Teams wurde seinem Motto gerecht. Zu sehen gab es im Todtmooser Ortskern nämlich Oldtimer in allen Ausführungen – vom Mofa, Traktor, bis hin zum Trabi. Besonders die zum ersten Mal angebotenen Fahrten mit dem nostalgischen Gelbfüssler-Bus waren beliebt – nicht zuletzt Dank des lang anhaltenden Nieselregens am Nachmittag.

Schade – das anfängliche, ungemütliche Nieselwetter wurde sowohl von den Besuchern als auch von den Veranstaltern des Aktionstages bedauert. Die ab 14 Uhr geplanten Pferdekutschfahrten fielen dadurch nämlich sprichwörtlich ins Wasser. Dem Regen zum Trotz traute sich am frühen Nachmittag aber doch so mancher Todtmooser und Feriengast in den Ort und fand an den überdachten Bier- und Weinständen oder im kleinen Festzelt Unterschlupf. Zuflucht bot auch der Gelbfüssler-Bus, wenn auch der Regenschutz sicherlich nicht der Hauptgrund für eine Fahrt mit dem schönen Oldtimerbus war. Während man im Ort die über 25 Jahre alten Fahrzeuge „nur“ begutachten konnte, bekam man mit dem Gelbfüssler-Bus nämlich die Chance, mal mit einem nostalgischen Oldtimer zu fahren – in einer 20-minütigen Tour bis nach Glashütten.Etwa zur gleichen Zeit als der voll besetzte Gelbfüssler um 17 Uhr seine letzte Runde drehte, verzogen sich die dunklen Regenwolken. Und das war auch gleich zu spüren, denn plötzlich war die Hauptstraße deutlich belebter. Endlich konnten die Besucher vom Regen ungestört die 23 Oldtimer in Augenschein nehmen. Und diese reichten vom Zündapp-Mofa bis hin zum Golf-1-Cabrio, das gar mit einer blonden Schaufensterpuppe am Steuer ausgestattet war. Neben Oldtimern, Busfahrt und Speis und Trank wurde am Aktionstag außerdem Musik geboten.

© Südkurier




Regen konnte der Oldtimershow nichts anhaben 5.8.2010

"Alles was Räder hat" – der zweite Donnerstagsaktionstag des "Aktives Todtmoos"-Teams wurde seinem Motto gerecht. Zu sehen gab es im Todtmooser Ortskern nämlich Oldtimer in allen Ausführungen – vom Mofa, Traktor, bis hin zum Trabi. Besonders die zum ersten Mal angebotenen Fahrten mit dem nostalgischen Gelbfüßler-Bus waren beliebt – nicht zuletzt "Dank" des lang anhaltenden Nieselregens am Nachmittag.

"Schade" – das anfängliche, ungemütliche Nieselwetter wurde sowohl von den Besuchern als auch von den Veranstaltern des Aktionstages bedauert. Die ab 14 Uhr geplanten Pferdekutschfahrten fielen dadurch nämlich sprichwörtlich ins Wasser. Dem Regen zum Trotz traute sich am frühen Nachmittag aber doch so mancher Todtmooser und Feriengast in den Ort und fand an den überdachten Bier- und Weinständen oder im kleinen Festzelt Unterschlupf.

Zuflucht bot auch der Gelbfüßler-Bus, wenn auch der Regenschutz sicherlich nicht der Hauptgrund für eine Fahrt mit dem schönen Oldtimerbus war. Während man im Ort die über 25 Jahre alten Fahrzeuge "nur" begutachten konnte, bekam man mit dem Gelbfüßlerbus nämlich die Chance, mal mit einem nostalgischen Oldtimer zu fahren – in einer 20-minütigen Tour bis nach Glashütten.

Etwa zur gleichen Zeit als der voll besetzte Gelbfüßler um 17 Uhr seine letzte Runde drehte, verzogen sich die dunklen Regenwolken. Und das war auch gleich zu spüren, denn plötzlich war die Hauptstraße deutlich belebter.

Endlich konnten die Besucher ungestört die 23 Oldtimer in Augenschein nehmen. Und diese reichten vom Zündapp-Mofa bis hin zum Golf-1-Cabrio, das gar mit einer blonden Schaufensterpuppe am Steuer ausgestattet war.

Viel Interesse riefen auch der Trabi, der Jaguar und der Lamborghini hervor. Bei letzterem handelte es sich nicht etwa um das berühmte Sportauto, sondern um einen Traktor – jedoch vom selben italienischen Autohersteller erbaut. Neben Oldtimern, Busfahrt und Speis und Trank wurde am Aktionstag außerdem Musik geboten. Ab 19 Uhr spielte das volkstümliche Trio "Steigerburschen" auf und brachten den trotz Regen erfolgreichen Donnerstagsaktionstag zum Ausklang.

© Badische Zeitung